Impressionen Vorexkursion
Albanien
2003
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Der
Stahlblaue Mannstreu (Eryngium amethystinum) ist im
östlichen Südeuropa verbreitet. Er besiedelt Felsgebiete
und Ruderalflächen. |
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Die Wollige Färberdistel (Carthamus
lanatus) ist wie viele andere dornenbewehrte Pflanzen in den
beweideten Macchien häufig.
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Am Prespa-See begegnen wir Juniperus
excelsa, einem nah mit dem bei uns auch vorkommenden
Sefistrauch (Juniperus sabina) verwandten Strauch,
der aber bis zu 20 m hoch werden kann. |
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Die Ägäische
Eidechse (Lacerta erhardii)
kommt auf den steinigen und felsigen Weiden rund um den
Prespa-See häufig vor.
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Der Mönchspfeffer
(Vitex agnus-castus) ist eine der beliebtesten
Saugpflanzen des Segelfalters (Iphiclides
podalirius).
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Überall im Kulturland sieht man Schmetterlinge. Hier ein Kleiner
Feuerfalter (Lycaena phlaeas).
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Einer der zahlreichen Bläulinge, die sich auf den blumenreichen
albanischen Wiesen beobachten lassen (Plebeius
idas).
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Der Griechische Feuerfalter (Lycaena
ottomana) kommt sehr lokal auf der Balkanhalbinsel vor.
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Viele albanische Bergdörfer haben keine Zufahrtsstrasse. Die Bewohner
dieser unwegsamen Berggebiete sind auf Pferde, Maultiere
oder Esel angewiesen. |
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Auch wenn Landwirtschaft in erster Linie mit
Maschinen betrieben wird, so trifft man doch recht oft auf die
ursprünglichen Pferdestärken.
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Auf
der Suche nach zusätzlichen Einkommensquellen für die
Landwirtschaft könnte als arbeitsintensive Nische die
Kräuterproduktion interessant sein, hier die Kornblume
(Centaurea cyanus). |
| Suchbild: Wo ist der
Esel? |
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In den Berggebieten werden viele
Ziegen gehalten,
oft zu viele. Die Tierzahlen scheinen langsam wieder auf vernünftigere
Grössen zu fallen.
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Die Kleinstrukturiertheit der albanischen Landwirtschaft zeigt sich auch
daran, dass überall einzelne Kühe am Weiden sind. "Tüderle"
(das Anpflocken der Kühe) ist weit verbreitet.
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Bewässerte Acker- und Wiesenflächen und trockene Weiden umgeben ein
kleines Dorf mit seiner typischen Moschee.
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In Albanien leben Muslime, Orthodoxe und Katholiken friedlich
nebeneinander. Im Bild eine orthodoxe Kirche bei Permet.
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Trockene Weiden, bewässerte Felder, Obstkulturen: Die südalbanische
Berglandschaft bildet ein reichhaltiges Mosaik auf kleinstem
Raum.
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Der fruchtbare Boden einer Flussniederung wird mit zahlreichen kleinen Äckern
genutzt, die nur mit wenig Maschinen bearbeitet werden.
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Im Bergdorf Lause nahe
Permet sind die Acker ausgezäunt, da freier Weidegang herrscht.
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Am Fluss Lengarica nahe
Permet hat es warme Thermalquellen mit über 30 Grad
Wassertemperatur.
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Prespa- (Bild) und Ohridsee
bilden den grössten Wasserkomplex im Balkan. Der Endemismus der
Seen ist berühmt.
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Stellenweise bildet der
Fluss Ossumi richtige Canyons mit spannenden Kalkfelsen.
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Jedem Olivenbaum wurde hier
eine kleine Terrasse gebaut, Wasser wird sorgfältig zugeführt.
Zur kommunistischen Zeit wurden enorme Handarbeitsleistungen
vollbracht.
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Boot auf der Lagune von Karavasta, wo auch Pelikane zu Hause sind.
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